So nutzen Sie die Lovevery Empathie-Spielkarten 'Erzähl eine Geschichte', um Erzählfähigkeiten aufzubauen
By Lovevery | Published: 2026-07-21
Category: Anleitungen
Erfahren Sie, wie Sie mit Loveverys Empathie-Spielkarten „Erzähl eine Geschichte“ die Erzählfähigkeiten und emotionale Intelligenz von Kleinkindern durch praktische, spielbasierte Aktivitäten fördern können.
Geschichtenerzählen ist eine der wirkungsvollsten Methoden, mit denen kleine Kinder lernen, sich selbst und andere zu verstehen. Wenn Ihr Kleinkind eine einfache Geschichte erzählt, übt es nicht nur Sprache – es entwickelt Empathie, Sequenzierungsfähigkeiten und die Fähigkeit, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. Loveverys „Tell A Story"-Karten, Teil der Empathie-Spielesammlung, sind darauf ausgelegt, diesen Prozess natürlich und unterhaltsam zu gestalten.
Diese Karten verwenden reale Szenarien und nachvollziehbare Charaktere, um offenes Geschichtenerzählen anzuregen. Anders als starre Lernkarten laden sie Ihr Kind ein, Lücken zu füllen, Emotionen auszudrücken und eigene Erzählungen zu erschaffen. Hier erfahren Sie, wie Sie sie effektiv einsetzen, zusammen mit einigen ergänzenden Lovevery-Produkten, die das Lernen vertiefen können.
Erste Schritte mit den Empathie-Spielkarten
Breiten Sie zunächst einige „Tell A Story"-Karten mit der Bildseite nach oben auf dem Boden oder Tisch aus. Lassen Sie Ihr Kind die Karte wählen, die ihm ins Auge fällt – vielleicht eine, die ein Kind zeigt, das einem Freund hilft, oder ein trauriges Haustier. Stellen Sie einfache Fragen wie: „Was denkst du, passiert hier?" oder „Wie fühlt sich diese Figur?" Dieser offene Ansatz ermutigt Ihr Kleinkind, eine Geschichte zu erfinden, anstatt nur Gegenstände zu benennen.
Das Schöne an diesen Karten ist, dass es keine falschen Antworten gibt. Wenn Ihr Kind sagt, die Figur sei wütend, weil es regnet, lassen Sie es gelten. Sie können sanft nach weiteren Details fragen: „Und was passiert dann?" Mit der Zeit entwickelt sich so eine Erzählstruktur – Anfang, Mitte und Ende – ohne Druck. Für eine natürliche Erweiterung kombinieren Sie die Karten mit dem Buch „Wei Saves the Day", das ähnliche Themen wie Problemlösung und Freundlichkeit behandelt.
- Beginnen Sie mit nur 2-3 Karten, um Ihr Kleinkind nicht zu überfordern.
- Verwenden Sie einen ruhigen, neugierigen Ton – lassen Sie Ihr Kind die Geschichte führen.
Aufbau eines emotionalen Wortschatzes durch Geschichtenanregungen
Eines der Hauptziele jedes Empathie-Spiels ist es, Kindern zu helfen, Emotionen zu benennen und zu verstehen. Die „Tell A Story"-Karten sind hier hervorragend, da jede Szene klare emotionale Hinweise enthält – eine gerunzelte Stirn, eine Umarmung, eine umgestoßene Tasse. Während Ihr Kind die Karte beschreibt, führen Sie Gefühlswörter ein: „Er sieht frustriert aus, oder? Was könnte ihm helfen, sich besser zu fühlen?"
Sie können die Emotionen auch spiegeln. Wenn Ihr Kind sagt, die Figur sei traurig, könnten Sie sagen: „Traurig ist ein großes Gefühl. Wenn ich traurig bin, mag ich eine Umarmung. Was hilft dir?" So wird die Kartenaktivität zu einem echten Gespräch über Gefühle. Für zusätzliche Übung holen Sie die Spiegelkarte hervor und bitten Sie Ihr Kind, das gleiche Gesicht wie die Figur zu machen – eine spielerische Möglichkeit, Gesichtsausdrücke mit Emotionen zu verbinden.

- Halten Sie eine Gefühlstafel bereit, damit Ihr Kind auf die Emotion zeigen kann, die es sieht.
- Tauschen Sie die Karten regelmäßig aus, um neue Szenarien und Vokabeln einzuführen.
Gemeinsame Geschichten mit mehreren Karten erstellen
Sobald Ihr Kind mit dem Geschichtenerzählen mit einer einzelnen Karte vertraut ist, legen Sie drei oder vier Karten in einer Reihe aus. Bauen Sie gemeinsam eine Geschichte auf, die sie verbindet: „Zuerst versteckt sich der Hase. Dann findet ihn der Freund. Schließlich teilen sie einen Snack." Diese Sequenzierungsaktivität stärkt direkt die Erzählfähigkeiten und das logische Denken.
Sie können abwechselnd Sätze hinzufügen – Sie sagen einen, Ihr Kind den nächsten. Dieses Hin und Her ahmt natürliche Gespräche nach und lehrt das Abwechseln, eine wichtige soziale Fähigkeit. Um es noch immersiver zu gestalten, integrieren Sie die Land- und Himmel-Puzzleteile (Set mit 18 Teilen) als Geschichtenrequisiten. Platzieren Sie zum Beispiel ein Wolkenstück über einer Karte, um zu zeigen, dass die Geschichte im Freien spielt, oder verwenden Sie das Sonnenstück, um ein glückliches Ende anzudeuten.

- Lassen Sie Ihr Kind die Karten neu anordnen, wenn es eine andere Reihenfolge der Geschichte wünscht.
- Verwenden Sie lustige Stimmen für verschiedene Charaktere, um die Aufmerksamkeit hoch zu halten.
Das Spiel über die Karten hinaus ausweiten
Das Empathie-Spiel muss nicht enden, wenn Sie die Karten wegräumen. Nutzen Sie die Szenarien aus „Tell A Story" als Inspiration für Rollenspiele. Wenn eine Karte ein Kind zeigt, das ein Spielzeug teilt, spielen Sie es mit einem Lieblingsstofftier nach. Dies festigt die Lektion auf praktische Weise und hilft Ihrem Kleinkind, das soziale Skript zu verinnerlichen.
Sie können die Karten auch mit realen Situationen verbinden. Vor einem Spieltermin schauen Sie sich eine Karte zum Thema Abwechseln an und sprechen Sie darüber, was Ihr Kind tun könnte, wenn ein Freund das gleiche Spielzeug möchte. Dies verbindet Geschichtenerzählen mit praktischen sozialen Fähigkeiten. Für einen ruhigen Nachmittag kombinieren Sie die Kartenaktivität mit dem Reading Skill Set Teil 2: Wörter zu Büchern, das auf narrative Verständnisfähigkeiten und frühe Lese- und Schreibfähigkeiten in einer strukturierten, aber spielerischen Weise aufbaut.
- Bewahren Sie die Karten in einem niedrigen Korb auf, damit Ihr Kind selbstständig darauf zugreifen kann.
- Gehen Sie mit gutem Beispiel voran – erzählen Sie selbst eine einfache Geschichte über Ihren Tag.
Die Lovevery „Tell A Story"-Karten verwandeln alltägliche Momente in reichhaltige Gelegenheiten für Empathie und narrative Entwicklung. Indem Sie Ihr Kind die Geschichte führen lassen, gemeinsam Emotionen benennen und das Spiel in den Alltag ausweiten, geben Sie ihm Werkzeuge, die weit über die Sprache hinausgehen – es lernt, andere zu verstehen und sich selbstbewusst auszudrücken. Und mit gut gewählten Begleitern wie der Spiegelkarte oder den Land- und Himmel-Puzzleteilen können Sie die Geschichten monatelang frisch und ansprechend halten.



